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Günter Grass

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1927: Günter Grass wird am 16. Oktober in Danzig als Sohn einer Kaufmannsfamilie geboren.

ab 1947: Praktikum als Steinmetz in Düsseldorf.

ab Winter 1948-52: Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie bei den Professoren Sepp Mages und Otto Pankok.

1953-56: Umzug nach Berlin. Schüler des Bildhauers Karl Hartung an  der Hochschule für Bildende Künste

1956: „Die Vorzüge der Windhühner“, Gedichte und Grafiken. Umzug nach Paris. Erste Ausstellung von Plastiken und Grafiken in Stuttgart.

1957: Uraufführung des Stückes „Hochwasser“ an der Frankfurter Studentenbühne. Uraufführung des Ballets „Stoffreste“ an den Städtischen Bühnen Essen. Eine weitere Ausstellung von Plastiken und Grafiken in Berlin.

1959: Der Roman „Die Blechtrommel“ erscheint. Das Ballett „Fünf Köche“ wird in Aix-les-Bains und Bonn uraufgeführt. Bremer Literaturpreis wird von der Jury zuerkannt, doch vom Senat nicht verliehen.

1960: „Gleisdreieck“, Gedichte und Grafiken. Rückkehr von Paris nach Berlin.

1961: „Katz und Maus“, Novelle. Das Stück „Die bösen Köche“ wird in der Werkstatt des Berliner Schillertheaters uraufgeführt. Unterstützung für Willy Brandt im Wahlkampf der SPD.

1967: „Ausgefragt“, Gedichte und Zeichnngen.

1972: „Aus dem Tagebuch einer Schnecke“. Beginn der Zusammenarbeit mit der Galerie und Radierwerkstatt Anselm Dreher/Galerie Andre.

1973: „Mariazuehren“, Gedichte und Grafiken, mit Fotos von Maria Rama. Reise mit Willy Brandt nach Israel. Reise in die USA.

1974: „Liebe geprüft“, sieben Radierungen und Gedichte (Schünemann, Bremen).

1976: „Mit Sophie in die Pilze gegangen“, Lithographien und Gedichte (Giorgio Upiglio, Mailand).

1977: „Der Butt“, Roman.“Als vom Butt nur die Gräte geblieben war”, sieben Radierungen und Gedichte (Galerie Andre, Berlin). Beginn der Zusammenarbeit mit dem Drucker Fritze Margull.

1979: „Das Treffen in Telgte“, Erzählung.

1980: „Kopfgeburten oder Die Deutschen sterben aus“.

1982: „Zeichnen und Schreiben“, Band 1 (Zeichnungen und Texte, 1954-1977). Mappe „Vatertag“, 22 Lithographien (Edition Monika Beck, Hamburg).

1983: „Ach Butt, dein Märchen geht böse aus“, Gedichte und Radierungen.

1984: „Zeichnen und Schreiben“, Band 2 (Radierungen und Texte, 1972-1982).

1986: „Die Rättin“. „In Kupfer, auf Stein“, Werkverzeichnis der Radierungen und Lithographien. August 1986 bis Januar 1987 Aufenthalt in Calcutta.

1988: „Mit Sophie in die Pilze gegangen“. „Zunge zeigen“. „Calcutta“, Mappe mit Radierungen.

1989: „Skizzenbuch“. „Zum Beispiel Calcutta“.

1990: „Totes Holz“. „Kahlschlag in unseren Köpfen“, Lithographiemappe.

1991: „Vier Jahrzehnte. Ein Werkstattbericht.“

1992: „Unkenrufe“, Erzählung..

1993: „Novemberland“ (13 Sonette). Der Steidl Verlag übernimmt die Weltrechte am Werk von Günter Grass.

1995: „Ein weites Feld“, Roman.

1996: Grass wird mit dem Sonning-Preis ausgezeichnet, der höchsten kulturellen Auszeichnung Dänemarks. Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster. Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck.

1997: „Fundsachen für Nichtleser“, Aquarelle und Gedichte.

1999: „Auf einem anderen Blatt“, Zeichnungen. „Mein Jahrhundert“ erscheint in zwei Fassungen – als Textausgabe und in einer großformatigen mit Aquarellen des Autos illustrierten Ausgabe. Literaturpreis „Premio Principe de Asturias“ in Oviedo. Literaturnobelpreis des Jahres 1999.

2001: „Mit Wasserfarben“, Aquarelle. 

2002: „Im Krebsgang“, Novelle. „Gebrannte Erde“, Plastiken. Eröffnung des Lübecker „Günter Grass-Hauses“, das als Forum für Literatur und Bildende Kunst bestimmt ist.

2003: „Letzte Tänze“, Gedichte und Zeichnungen.

2004: „Lyrische Beute“, ausgewählte Gedichte und Zeichnungen. „Der Schatten. Hans Chrstian Andersens Märchen – gesehen von Günter Grass“, dreißig Märchen von H.C. Andersen mit Zeichnungen von Günter Grass. „Fünf Jahrzehnte. Ein Werkstattbericht“ (ergänzte Ausgabe von „Vier Jahrzehnte. Ein Werkstattbericht“).

2005: Hans Christian Andersen-Preis der Stadt Odense.

2006: „Beim Häuten der Zwiebel“, ein Erinnerungsbuch.

2007: „Dummer August“, Gedichte und Zeichnungen.

2008: „Die Box“, biografische Erzählung

2009: „Unterwegs von Deutschland nach Deutschland – Tagebuch 1990“

2015: Grass stirbt am 13. April 2015 im Alter von 87 Jahren in einem Lübecker Krankenhaus an den Folgen einer Infektion. Er wird am 29. April 2015 im engsten Familienkreis auf dem Friedhof von Behlendorf beigesetzt. Die zentrale Gedenkfeier findet am 10. Mai 2015 in Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck im Theater Lübeck statt, die Hauptrede hält John Irving. Schleswig-Holstein ehrt Grass mit der Trauerbeflaggung öffentlicher Gebäude an diesem Tag.